Wenn Du Reisender, überlegst dir den Kreis Madona zu besuchen, dann tue es, denn es erwartet dich viel Interessantes!

Wir befinden uns zwischen den Regionen Vidzeme und Latgale. Der Fluß Aiviekste, der aus dem Fluß Lubana bis zum Fluß Daugava fließt, gilt, trotz der Tatsache, dass die beiden Gebiete auf der rechten Seite des Ufers stellenweise ziemlich weit voneinander entfernt liegen, seit langem als Grenzfluß zwischen den beiden Regionen. Zwischen zwei Dialekten kann man in unserer Aussprache sowohl den selischen, als auch den lettgallischen Dialekt wahrnehmen.
Im Ostteil des Kreises zwischen der Hochebene in Vidzeme, also zwischen dem Berg (eigentlich Hügel) Gaizins, den Anhöhen Sirdskalns, Abriena, Kelens, Mazais Gaizins, Kletskalns und vielen anderenen Anhöhen, sowie zwischen der Lubanas - Ebene kann man ihre eigene Mundart, Traditionen und ihre unsägliche Herzlichkeit erleben. Dieser Ostteil befindet sich auch zwischen zwei Klimazonen. Wenn in der Umgebung Varaklani und Murmastiene der Schnee schon Vergangenheit ist, liegt er noch in Schluchten von Wäldern in Marciena und Laudona, und um Dörfer Vestiena und Jumurda kann man noch Skilaufen.
Außer unserem Kreis gibt es noch zwei Kreise, deren Hügelränder die Eisenbahnlinie Riga – Plavinas – Madona – Aluksne entlangquert. Um Verbindung zwischen kleinen Städchen, Gemeinden und Eizelhöfen herzustellen, wurden hier Landstraßen und sandige Wege gebaut, die bergauf und bergab zu gehen sind. Ab un zu kann man sich kleinen Seen wie Kals (Kahl), Viesurs (Wisur), Kakits, Gulberis oder kleineren Seenchen nähern. Allein liegen fast 30 Seen um Lazdona (Lasdona), deren Größe mehr als 1 ha der Fläche bedeckt. Im ganzen Kreis gibt es 189 Seen.
Falls Du ein Angler oder Jäger bist, ist es dir gut zu wissen, dass alle Hechte oder Bärsche noch nicht gefischt worden sind. Oder möchtest Du vielleicht zum Aushau voll mit Himbeeren gehen oder im Moor die dunkleren Preiselbeeren pflücken? In Begleitung eines Führers kannst Du die Pflanzenwelt und deren Lebewesen des Naturschutztgebietes Krustkalns und Teici (Teichi) kennenlernen.
Unsere typischen Farben sind blau, grün und weiß. Blau sind Gewässer und der Himmel über uns. Wir sind ein Kreis der Wirtschaft, in dem schwierig zu unterscheiden ist ob die ersten Knospen und Keime vom Ackerboden oder die Farbschattierungen von Tannen und Kiefern die besten Fabtöne haben. Außer dem Ackerbau fördert hier Vielzucht und ebenfalls wohnen hier berühmte Gärtner und Imker. Wundere dich nicht, wenn Du unterwegs von Berzaune nach Vestiena nicht nur gut gepflegte Pferde siehst, sondern auch Ziegenherde, denn es entwickelt sich hier auch nicht - traditionelle Wirtschaftszweige.
Holzvorbereitung und Holzberarbeitung sind eine der wichtigsten Betriebsweisen in der Betriebstätigkeit, weil Wälder die Fläche von 46% ganzer Umgebung bedecken. Andere betriebe bearbeiten hauptsächlich Produktion örtlicher Landwirtschaft, und zwar Fleisch und Milch.
Weiße Wolken, Milch, Blümen. Schulkleider und Volkstrachten. Wir sind eine Region der Sänger und Tänzer und Hunderte von hunderten beteiligen sich von jener Region am Sängerfest. Nur die Sänger (Laienkünstler) vom Kreis Riga und der Hauptstadt Riga sind von der Anzahl der Beteiligten mehr als unsere Sänger. Jede Woche im Sommer finden mehrere Freilichtverantstaltungen an verschiedenen Orten statt, deren Mitglieder kannst auch Du sein.
Magst Du die Festgetümmel nicht? Dann schaue die Schlossruine in Ergli an, besichtige schönes Gutensemble Vestiena, erklimme den Schlossberg von Arona, besuche Museen. Wenn Du dich in Ergli befindest, dann rieche mal den einzigartigen Duft der Weißröschen, deren Sorte “Brakos” heißt. Diese Sorte hat sich seit den Zeiten von Rudolfs Blaumanis nicht geädert. Im Dorf “Mengeli” besichtige den Stammbaum von Brüdern Jurjani oder versuche ein streifiges Deckchen in der Kornkammer zu weben. Hör mal, wie die Stimme von Janis Zabers (Sahbers) im Film “Vecais Ceplis” (der alte Röstofen) klingt. Im Friedhof Visagals gehe zum Denkmal von Oskar Kalpak - des ersten Kommandeurs und Obersts von Nationalen Streitkräften Lettlands und danach fahre auf die Lindeninsel (Liepusalas), auf die eine einzigartige Gedenkstätte für ihn eingerichtet ist.
Unser geistiges Leben ist wiedererwacht worden. Seit 1990 finden Gottesdienste in der größten Landkirche Lettlands nämilch in Cesvaine (Ceswaine) wieder statt.Es gibt jetzt ganz neue Gotteshäusser dort, wo früher sie es nicht gegeben hatten - in Ergli und Cesvaine. Ein symbolisches Zeichen für unsere Bewegung ist Kreuz an der Wand des niedergebrannten Gebäudes in Vestiena und unsere geistliche Sommerkonzerte in Kalsnava.

Reisende! Überwinde den Zweifel, wenn Du es noch hast und fahre zu uns!
Mach Dir keine Sorgen über Übernachtungsmöglichkeiten und Essen – auch bei uns entwicklet sich Tourismus.
Wir erwarten genau Dich!