Gemeinderat der Stadt Varakļāni
Gemeinderat der Stadt Varakļāni
Reg. Nr. 90000054750
Rīgas iela 13, Varakļāni, LV 4838
Arbeitszeit: 8.00-12.00 13.00-17.00
Telefon: 48 60840; 48 60532
Fax: 48 60840
varaklani@madona.lv
Territorium
533,1 ha ( Wälder 21,2 ha, Park 20.6 ha, Nutzland 228,3 ha )
Einwohner
2322
Einrichtungen der Selbstverwaltung
Mittelschule Varakļāni - Jaunatnes iela 2
( Direktor Juris Daleckis 48 07085 )
Musik- und Kunstschule Varakļāni 1. Maija laukums-4 )
( Direktorin Valda Jermanova 48 60967 )
Vorschule Sprīdītisder Stadt Varakļāni Rēzeknes iela 1 )
( Leiterin Valentīna Pelša 48 66530 )
Pansion der alten Leute Varavīksne Rēzeknes iela 1
( Leiterin Valentīna Pelša 48 66530 )
Volksbibliothek Varakļāni 1. Maija laukums 4
( Leiterin Rasma Segale 48 60965 )
SIA Krankenhaus Varakļāni Pils iela 25A
( Vorsitzende der Verwaltung Olga Zepa 48 60730 )
Kulturhaus der Stadt Varakļāni 1. Maija laukums 4
( Direktorin Inta Cakule 48 60964 )
Heimatsmuseum Varakļāni Pils iela 29
( Leiterin Terese Korsaka 48 66162 )
SIA Kommunalunternehmen der Wohnungen Rīgas iela 13
( geschäftsführender Direktor Antons Strods 48 60711 )
Unstaatliche Organisationen
Solis solī ( Schritt in Schritt ) 9423248
Verein der Fraueninvaliden Aspazija 9258242
Offener gesellschaftlicher Fonds Varakļonīts 48 66650
Unabhängige Zeitung der Regione Varakļāni
Varakļonīts 48 66650 ( Redakteure: Aina Jaunzeme, Sanita Zaburdajeva )
Die grössten Unternehmen
SIA Aļņi AS Holzbearbeitung
Ozolu iela 7 ( 48 60740 )
SIA Kolors - Geschäftsnetz des Handels der Lebensmittel
Kosmonautu iela 3 ( 48 07493; 48 07496 )
SIA Maveks V Holzbearbeitung
Dārzu iela 1B ( 48 60938 )
SIA Varlinde Textilindustrie
Kosmonautu iela 19 ( 48 60971 )
Kontaktinformation
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Vorsitzender |
Juris Vēveris |
48 60840; 9419134 |
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Vollzugsdirektor |
Jānis Siliņš |
48 60532; 6424078 |
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Sekretärin |
Ilga Broka |
48 60840 |
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Verwalterin des Standesamtes |
Anna Strode |
48 60843 |
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Hauptbuchhalterin |
Baiba Spridzāne |
48 60542; 642418 |
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Buchhaltung |
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48 60842 |
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Leiterin des Zentrums der Sozialhilfe |
Sanita Senkāne |
48 60844 |
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Vorsitzende des Waisengerichtes |
Leonora Laizāne |
48 60841; 6439054 | |
Zwischen dem Teiču Moor im Westen, Maltas Fluss im Osten, 13 km Richtung Süden vom Lubānas See befindet sich die Kleinstadt Varakļāni, die mit alten Sagen umgeschlingt ist und reich am kulturhistorischen Erbe ist.
Varakļāni ist an der Landstrasse Rēzekne Jēkabpils 200 km von Rīga ( Jēkabpils 55 km, Rēzekne 46 km, Madona 55 km, Daugavpils 100 km ).
Zum ersten Mal wird Varakļāni in geschichtlichen Quellen im Jahre 1483 erwähnt, als dem Geschlecht des Ordenheermeisters Bernt fon der Borch gehörendes Landeigentum. Der Graf Michael Borch hat hier 1789 ein Mauerschloss nach dem Projekt des italienischen Architekten Vinčenco Macotti gebaut und an dem einen prunkvollen und weiten Park mit Lindenalleen, künstlichen Inseln und Teichen eingerichtet. Im Schlosspark, am Ufer des Flüsschens Kažava befindet sich ein riesiger Stein, der im Volke als Liebessteingenannt wird. Mit dem Borchs Schloss und diesem Stein sind viele alte Sagen und Geschichten verbunden. Heutzutage gibt es im Schlossgebäude das Heimatmuseum Varakļāni.
1814 hat die Witwe von M. Borch in Varakļāni eine Kapelle gebaut, wo aus Italien gebrachter Staub des heiligen Viktors untergebracht ist. Unter den Gewölben des Kapellenkellers ruhen sich die Angehörigen des Geschlechtes von Borch.
1854 hat der Graf Karol Borch auch eine grosse katholische Gemeindekirche gebaut.
Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Varakļāni eine lutheranische Kirche gebaut, sowie auch das Gotteshaus der rechtgläubigen, das im Jahr 1944 abgebrannt ist.
Der Status der Stadt wurde Varakļāni im Jahr 1928 gegeben. Während des 2. Weltkrieges wurde Varakļāni stark zerstört, deshalb hat der Bebauung der Wohnhäuser in den Nachkriegsjahren überwiegend auf Grund einstöckiger Holzhäuser gebildet. In der Zeit von 1950 bis 1956 war Varakļāni das Zentrum des Kreises. Dank dem, wurde hier die jetzige Mittelschule gebaut, auch das Kulturhaus und Krankenhaus. Die grössten wirtschaftlichen Organisationen von Varakļāni in den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts waren PMK und Leinenfabrik. In dieser Periode begann man in der Stadt Blockhäuser zu bauen. Als Ergebniss hat um die Mittelschule ein neuer Wohnbezirk ausgebildet.