Madona

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Historische charakteristik

     Als Grenzpunkt zwischen Vidzeme (Livland) und Latgaie (Latgallen) bildete sich das Gebiet Madona im 17. Jahrhundert, als ostlich der Aiviekste die Demarkationslinie zwischen dem polnischen und dem schwedischen Einflussbereichen gezogen wurde. Die Aiviekste, der grosste Nebenfluss der Daugava, war eine bedeutende Wasserstrasse schon vor tausenden Jahren, liber die Bernstein eingefuhrt wurde, aus dem Knb'pfe, Schmuckstiicke und auch kleinere Figuren ausgefertigt wurden. Damals war die Umgebung um Lubana See das dichtest besiedelte Territorium des heutigen Lettlands.

     Mit der Zeit wurden auch die hiigeligen Landschaften im Westen erschlossen und bearbeitet. Der am Rande der Landstrasse Madona - Plavipas liegende Burghiigel Arona war vermutlich am Anfang des 12. Jahrhunderts das Zentrum des damaligen Gebietes Marciena. Dortging die Handelstrasse von Koknese (Kokenhusen) nach Aluksne (Marienburg) vorbei, die auch das Leben in dieser Gegend beeinflusste. Die archeologischen Ausgrabungen zeugen von der langen Geschichte des Ortes Madona.. In den Zeiten der Livonischen Federation gehorte das Gebiet um Madona dem Archibischop von Riga, das Land wurde aber von Nachfolgern der Selen und Latgallen bearbeitet. Sparer zahlte es zum Livlandischen Gouvernement des zaristischen Russlands. Am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Milchviehzucht, es wurden neue Vieharten geztichtet und viele Molkereien gebaut.

     Vom Ersten Weltkrieg wurde das Territorium nicht direkt getroffen, aber die Splitter der Granaten des zweiten rnachen noch heute Sorgen den Waldarbeitern.

1926 wurde der Landkreis Madona gebildet, zu dem damals ein Teil des heutigen Landkreises Gulbene gehorte. Die heutigen Grenzen sind 1947 - 1973 entstanden.

 




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